Herbst

Zuletzt geändert: 20. Oktober 2026 um 16:41 Uhr von

Der Herbst ist die dritte Jahreszeit des Jahres und markiert in den gemäßigten Klimazonen den Übergang vom Sommer zum Winter.

Das Wort leitet sich historisch vom althochdeutschen „herbist“ ab, was so viel wie „Erntezeit“ bedeutet (verwandt mit dem englischen Wort harvest).

Goldener Herbst

Es wird strukturell zwischen drei verschiedenen Definitionen für den Beginn des Herbstes unterschieden:

• Meteorologischer Herbstanfang: Beginnt auf der Nordhalbkugel fest am 1. September und endet am 30. November. Meteorologen nutzen feste Monate, um Statistiken und Klimadaten besser vergleichen zu können.

• Kalendarischer (astronomischer) Herbstanfang: Richtet sich nach dem Sonnenstand zur Tagundnachtgleiche. Die Sonne steht dann senkrecht über dem Äquator.

• Phänologischer Herbstanfang: Phänologischer Herbstanfang: Richtet sich nach den periodisch wiederkehrenden Naturerscheinungen. Er beginnt biologisch, sobald sich die Blätter der Bäume verfärben.

Luftbildaufnahme – Herbst in der Klosterruine Greifswald-Eldena

Typische Naturphänomene im Herbst
Während dieser Monate bereitet sich die Pflanzen- und Tierwelt auf den frostigen Winter vor. Bäume bauen den grünen Blattfarbstoff Chlorophyll ab und ziehen wichtige Nährstoffe in den Stamm zurück. Dadurch werden andere Farbpigmente sichtbar, was zu der charakteristischen gelb-roten Laubfärbung führt, bevor die Blätter schließlich abgeworfen werden.

Zudem nehmen durch die verstärkten Temperaturunterschiede zwischen den Polarregionen und den Subtropen die Winde und Tiefdruckgebiete zu, was häufiger zu typischen Herbststürmen führt.

Herbstimpressionen